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(Aachener Boots-Club) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Aachen |
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Klenkes-Weekend: Turbulente Starkwindregatta am Rursee
Nachdem das traditionelle Regattawochenende in den letzten zwei Jahren unter zu wenig Wind litt, zeigte sich der Rursee diesmal von einer anderen Seite: Als Wettfahrtleiter Walter Offermanns vor der ersten Wettfahrt den Seglern Schwimmwestenpflicht verordnete, wusste er, was er tat. Bei vier und in Böen bis sechs Windstärken hatten die Segler alle Hände voll zu tun, um ihre Schiffe über den See zu manövrieren.
Vor allem die erste Wettfahrt am Samstag Nachmittag hatte es in sich. Das Feld der H-Boote, Dyas und Kielzugvögel segelte, teilweise unter Spinnacker, im Woffelsbacher Becken aus Richtung Rurberg kommend, als eine Böenwalze über das Feld hinwegfegte. Mehrere Schiffe kenterten, Segel rissen und zwei Masten brachen. Die meisten Segler bekamen ihre Schiffe schnell wieder in den Griff und konnten die Regatta fortsetzen. Den anderen kam die DLRG, die das Regattafeld wie immer begleitete, schnell zur Hilfe, schleppte die beschädigten Schiffe in den Hafen und barg Segler, die, im Wasser schwimmend, den Kontakt zu ihrem Boot verloren hatten und auf Grund der Wassertemperatur schnell an Kraft verloren. So blieb es bei Materialschäden und die Besatzungen kamen mit kleineren Blessuren davon. Fünf Schiffe mussten diesen Lauf aufgeben.
Abends gab es im gemütlichen Clubhaus des ausrichtenden ABC Gesprächsstoff unter den rund 100 teilnehmenden Seglern satt. Bis auf die Mastbrüche konnten aber alle Schäden bis zu den nächsten schnellen Wettfahrten, die bei etwas gleichmäßigeren Winden mit Windstärken zwischen 3 und 5 Beaufort am Sonntag morgen starteten, behoben werden. Bei den Dyas lag am Ende Christoph Dauber und Toni Frantzen vom Aachener Boots-Club auf dem ersten Platz, gefolgt von zwei Mannschaften des Yachtclub Rursee. Bei den H-Booten sah das Ergebnis genau umgekehrt aus: Hier siegte Ulli und Sabine Breuer mit Jan Maiwald vom Yachtclub, während die Plätze zwei und drei an Segler vom ABC gingen. In diesen Klassen hatten also die Reviervertrauten die Nase vorn. Bei den Kielzugvögeln war die Spitze dagegen gut durchmischt: Hier siegten Egbert Kunze und Jürgen Liebs vom Yachtclub Möhnesee vor einer Mannschaft vom Kaarster Segelclub und dem heimischen Segelclub Jülich. Am Ende des Wochenendes waren alle Segler müde, aber begeistert und dankten bei der Siegerehrung dem Aachener Boots-Club für die perfekte Organisation dieses Regattawochenendes.
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Autor: woha
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Artikel
vom 06.06.2005, 10:08 Uhr
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